Karibische Nacht
10.26.2011 - Uwe
In meinem Keller veranstaltete ich letztens eine Karibikparty, um mich damit noch lange an den Karibikurlaub, den ich im Winter mit meiner Freundin unternommen hatte, zu erinnern. Nachdem ich die bunten Einladungen zur Mottoparty verschickt bzw. verteilt hatte, ging es ans Einkaufen und Dekorieren der Location, was sich jedoch als gar nicht so einfach herausstellte. Denn als erstes brauchte ich natürlich Sand, wofür ich mir mehrere Muschel-Sandkästen besorgte, in denen Kinder gerne buddeln.
In diese integrierte ich dann echte und künstliche Palmen und baute einen kleinen Swimmingpool, um ans Meer zu erinnern. Natürlich würde sich darin wohl kaum jemand fühlen, wie in einem Tobago Urlaub, aber die Optik würde dennoch stimmen. Das reichte aber immer noch aus, weshalb ich alles mit Plissees, Hawaiiketten, Hibiskusblüten, bunten Fächern und Cocktail-Schirmchen dekorierte.
Ich druckte mir Cocktail-Rezepte aus dem Internet aus und entschied mich neben Pina Colada, Kokosnussmilch, Caipirinha, Daiquiri und Co fürs Buffet unter anderem für Fruchtspieße aus z.B. Kiwis, Erdbeeren und Ananas, Kokosnüsse und leichte Fleisch- und Fischspezialitäten. Doch das Wichtigste war letztendlich die Musik, die meine Gäste in ihren luftigen, bunten Blusen, Hemden und Kleidern zum Hüftenkreisen animieren sollte. Ich entschied mich vor allem für schnelle und animierende Rhythmen, die gleichzeitig exotisch, erotisch und fröhlich klangen und wählte unter anderem Salsa, Cha Cha Cha und Reggae. Zu dieser Musik tanzten meine Gäste dann auf meiner Feier auch, ohne die Tanzschritte genau zu beherrschen. Die Frauen trugen Holzketten und Beads und die Männer luftige Hawaiihemden und Flip Flops. Die Kellerparty war ein voller Erfolg. Ich erinnerte mich an meinen Karibik-Urlaub und die Partygäste träumten von Sonne, Strand und Meer – was will man mehr?
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